Entlebucher Sennenhunde

Der Entlebucher Sennenhund ist mit einer Größe von 42cm bis zu 52cm und 20–30 kg Gewicht der kleinste der vier Sennenhunderassen aus der Schweiz. Er ist ein sehr unkomplizierter, pflegeleichter und robuster Bauernhund mit klugem Gesichtsausdruck. Er ist tempramentvoll, beweglich und reagiert blitzschnell.

Hanni&Nanni



Die Erziehung des Entlebuchers ist einfach, denn er ist äußerst aufmerksam, gehorsam und lernt schnell. Außerdem liebt er Kinder und spielt leidenschaftlich gern und mit Ausdauer. Da er jedoch nur ein mittleres Bewegungsbedürfnis hat, kann er auch problemlos in der Wohnung gehalten werden.



Der Entlebucher Sennenhund verfügt über ein unerschrockenes Wesen mit angeborenem Schutz- und Wachtrieb. Er eignet sich auch gut zur Ausbildung als Schutzhund, Rettungshund, denn er ist furchtlos und verfügt über einen ausgezeichneten Geruchssinn. Wer es lieber sportlich mag, kann mit ihm an Agility und Breitensport teilnehmen. Angenehm ist, dass er keinen Jagdinstinkt in sich trägt und auch nicht zum Streunen neigt.



Als Ursprungsland des Entlebuchers Sennenhund ist jedoch die Schweiz anzusehen, wo diese von Bergbauern für die Bewachung des Hofes sowie zum Treiben und Hüten eingesetzt wurden Verbreitet waren diese Hunde im Emmental und im benachbarten Entlebuch (Kanton Luzern), von dem sie auch ihren Namen erhielten.

Hanni&Nanni


Der Entlebucher Sennenhund ist anhänglich, aufmerksam, sehr lernfähig, wachsam, Fremden gegenüber leicht misstrauisch.



Der Entlebucher Sennenhund ist der Kleinste, aber nicht Unbedeutendste unter den Sennenhunden. Am Land eignet er sich gut als Gebrauchshund, aber auch aufgrund seiner Kompaktheit ist er in der Stadt beliebt.



Als Familienhund wird sein herzliches und freundliches Wesen geschätzt.

Unseren Entlis werden, vor einer Zuchtzulassung, die Hüftgelenke (HD), die Ellenbogen (ED) und die Schultergelenke (OCD) in einer vom VDH anerkannten Tierklinik geröntgt. Natürlich werden auch alle Hunde einer Augenuntersuchung, durch Fachtierärzte des Dortmunder Kreis -DOK (Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren e.V.),einem PRA Gentest (Laboklin), Patella Untersuchung und einer Ureteren Untersuchung unterzogen. Alle Unterlagen können eingesehen werden! Unser Zuchtbuchführender Verein ist der ERV e.V. (Europäische Rassehund Verein e.V.)


Unsere Mädels Hanni&Nanni 

Gesundheitscheck:

  • HD A 1- frei
  • ED frei
  • OCD frei
  • Patella Grad 00
  • PRA - Genotyp A - frei
  • DOK-Augenuntersuchung untersucht o.B
  • Katarakt frei
  • Größe: 44 cm

Atteste können natürlich eingesehen werden.

Der Gesichtssinn ist für Hunde genauso wichtig wie für uns Menschen. Wenn die Augen verletzt sind oder der Hund gar erblindet, bedeutet das eine massive Einschränkung der Kommunikationsfähigkeit - auch wenn Nase und Ohren beim Hund viel besser ausgeprägt sind als bei uns. Es ist daher wichtig, die Augen des Hundes untersuchen zu lassen, um etwaige Probleme rechtzeitig diagnostizieren und wenn möglich auch behandeln zu können. 
Augenerkrankungen können durch verschiedene Ursachen entstehen, zum Beispiel durch ständige Reize (Haare, die an der Hornhaut reiben etc.), wenn sich die Linse eintrübt (grauer Star - Katarakt) oder gar löst (Linsenluxation), der Augendruck zu hoch ist (grüner Star - Glaukom) oder wenn sich die Netzhaut verändert (Netzhautdegeneration, PRA). Daher sollten vor einer Zuchtzulassung alle Hunde auf erbliche Augenerkrankungen untersucht werden und auch das Ergebniss des PRA-Gentest vorliegen.

PRA Vererbungslehre kurz verdeutlicht:

1. der Optigen A Hund („free, normal" , gesund): der Hund hat von beiden Elternteilen das dominante PRA-freie Gen geerbt. Er trägt also keine PRA und kann sie auch nicht weitervererben. Er ist gesund.

2. der Optigen B Hund („carrier", Träger): der Hund hat von einem Elternteil das dominante PRA-freie Gen geerbt, vom anderen Elternteil  das rezessive krankmachende PRA-Gen. Das dominante freie Gen überlagert das rezessive krankmachende Gen, der Hund ist gesund, aber Träger von PRA und kann es an seine Nachkommen weitervererben. Man bezeichnet diese Hunde als „Träger". Träger sind in Bezug auf PRA genauso gesund wie ein Hund, der dieses Gen nicht trägt.

3. Der Optigen C Hund ( „affected", krank ) der Hund erbt von beiden Elterntieren das rezessive krankmachende PRA-Gen, trägt es also doppelt und ist somit in Bezug auf PRA als krank anzusehen. Sein Risiko blind zu  werden ist sehr hoch, über 90%.


Krasna

 


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